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  Geschichte Plusport Schweiz  
Förderung des Selbstwert- gefühls und der Lebensqualität
"Sport vermittelt Freude, Fröhlichkeit, Geselligkeit wie auch Teamgeist. Sport verbindet, ist gesund und vergrössert das soziale Netz. Deshalb hat Sport für Behinderte einen hohen Stellenwert. Er bedeutet Ausgleich, Freude an der Bewegung und ist eine Wohltat für Körper, Seele und Geist, kurzum, die optimale Freizeitbeschäftigung vieler. Der Appenzellische Verband für Behindertensport AI/AR fördert zusammen mit den vier Sektionen Innerrhoden, Vorder-, Mittel- und Hinterland polysportive Aktivitäten, wobei regelmässige Turn- und Schwimmlektionen angeboten werden", erklärt die schweizerisch erste Image-Broschüre des Kantonalverbandes für Behindertensport beider Appenzell.  
   
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Förderer
General Guisan
In Europa begann sich der Behindertensport nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu organisieren. In der Schweiz fehlten glücklicherweise Kriegsverletzte, doch liessen die vielen Opfer der Kinderlähmung (Polio) die Zahl der Behinderten stark ansteigen. Zu den Betroffenen gehörte auch der Genfer Pfarrer Hubert Grivel, der die Bildung sportmedizinischer Zentren anstrebte und mit seiner Idee bei General Henri Guisan tatkräftige Unterstützung fand. Nach der Gründung eines Initiativkomitees setzten sich die behinderten Sportler bald einmal für mehr Eigenständigkeit ein. So entstand im Jahre 1960 der "Schweizerische Verband für Invalidensport", der 1977 in "Schweizerischer Verband für Behindertensport" und im Jahr 2000 in "Plusport" umbenannt wurde. Heute treiben in der Schweiz rund 8000 Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung regelmässig Sport. Sie sind in rund 90 Sektionen organisiert.  
   
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Mitenand
goht's besser
Es ist der Initiative des 1973 verstorbenen Kantonsschullehrers Martin Adank, Trogen, zu verdanken, dass sich behinderten Menschen im Appenzellerland Gelegenheit bietet, regelmässig zu turnen. 1960 wurden die Turngruppen "Hinterland" und "Mittelland" mit einem gemeinsamen Vorstand ins Leben gerufen, wobei das Mittelland 1969 autonom wurde; später folgte die Gründung der Sektion "Vorderland" (1972) und "Innerrhoden" (1973). Nach einem Nein zum Anschluss an den St. Galler Verband kam es 1966 zur Gründung des "Appenzellischen Verbandes für Behindertensport AI/AR", dem Jakob Bühler, Herisau, als Präsident und Bruno Mittelholzer, Appenzell, als Vizepräsident vorstanden.  
   
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Freude bei
Sport und Spiel
Rund 300 Behinderte betreiben in beiden Appenzell und über 400 im St. Gallischen mit ihren Betreuerteams regelmässig Sport, wobei das Schwergewicht nicht auf leistungsorientiertem Training liegt, sondern vielmehr wird die persönliche Fitness individuell erhalten und wenn möglich verbessert. Da im Besonderen das Mitmachen zählt, überwiegen spielerische Elemente in den regelmässigen Turn- und Schwimmstunden. Spielerisch Erfolge erzielen, das steigert das Selbstwertgefühl und damit die Lebensqualität. Gleichzeitig wird die verantwortungsbewusste Auseinandersetzung der Behinderten mit sich selbst gefördert.  
   
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